{"id":468,"date":"2019-03-25T16:32:43","date_gmt":"2019-03-25T16:32:43","guid":{"rendered":"http:\/\/bi-wehraecker.de\/?page_id=468"},"modified":"2019-03-29T17:00:41","modified_gmt":"2019-03-29T17:00:41","slug":"binn-buergerinitativen-netzwerk-neckar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ogb-abstatt.de\/?page_id=468","title":{"rendered":"BINN &#8211; B\u00fcrgerInitativen-Netzwerk Neckartal"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/nachrichten\/mosbach_artikel,-buergerinitiativen-netzwerk-neckartal-fuer-eine-bessere-verkehrsplanung-_arid,408885.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rhein-Neckar-Zeitung 29-3-2019: F\u00fcr eine bessere Verkehrsplanung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/bi-wehraecker.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/20190326-HSt-BINNVorstellung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">HSt 26.3.2019: B\u00fcrgerInitiativen-Netzwerk Neckartal Vorstellung<\/a><\/p>\n<p>Der Kampf gegen den Fl\u00e4chenfrass und die Versiegelung der Natur ist allen B\u00fcrgerinitativen gemeinsam, die in diesem Netzwerk aktiv sind &#8211; wir geh\u00f6ren dazu!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stimme.de\/heilbronn\/nachrichten\/region\/BI-Netzwerk-will-gegen-Flaechenverbrauch-vorgehen;art140897,4171119\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Heilbronner Stimme 25.03.2019<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/nachrichten\/mosbach_artikel,-buergerinitiativen-netzwerk-neckartal-fuer-eine-bessere-verkehrsplanung-_arid,408885.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Rhein-Neckar-Zeitung: BINN<\/a> (Artikel \u00fcber das BINN)<\/p>\n<p>Die Ressource Boden ist endlich. In unserer Region gibt es B\u00fcrgerinitiativen, welche sich in verschieden St\u00e4dten und Gemeinden mit dem Thema Fl\u00e4chenverbrauch und Verkehr besch\u00e4ftigen.<!--more--><\/p>\n<p>Nach mehreren vorbereitenden Treffen hat sich am 13.11.2018 das <strong>BINN<\/strong> \u2013 <em>B\u00fcrgerInitiativen-Netzwerk Neckartal<\/em> gegr\u00fcndet. Aktuell aktiv vertreten sind Ha\u00dfmersheim, Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Ober- und Untereisesheim und Neckarsulm. Neu dabei ist auch die B\u00fcrgerinitiative &#8222;Wehr\u00e4cker&#8220; aus Abstatt<\/p>\n<p>Das Netzwerk setzt sich zusammen aus B\u00fcrgerinitiativen und engagierten B\u00fcrgern, die sich in der Hauptsache gegen anstehende Stra\u00dfenbau- und Stra\u00dfenausbauprojekte engagieren. Weiterer Fl\u00e4chenverbrauch f\u00fcr Gewerbe- und Wohngebiete muss kritisch hinterfragt werden.<\/p>\n<p>Dabei begr\u00fcndet sich der Widerstand gegen diese Ma\u00dfnahmen in Erkenntnissen, die durch Hinterfragen von Prognose-Daten gewonnen worden sind. Au\u00dferdem zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass s\u00e4mtliche, vermeintlich unumg\u00e4ngliche gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfenbauma\u00dfnahmen \u00a0in den letzten Jahrzehnten \u00a0nicht zu den versprochenen Entlastungswirkungen f\u00fcr die Einwohner gef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>Das <strong>BINN <\/strong>erkennt, dass der Wohlstand, der in der Region durch das tats\u00e4chlich weltber\u00fchmte Arbeitsethos seiner Einwohner entstanden ist, nicht zu realistischen und innovativen Konzepten im Bereich der Verkehrsplanung gef\u00fchrt hat. Kluge Ideen, die in vielen L\u00e4ndern inzwischen erfolgreich umgesetzt sind, werden im Land der T\u00fcftler und Erfinder nicht wahrgenommen. Stattdessen werden veraltete Verkehrskonzepte aus den 70er-Jahren weiterverfolgt.<\/p>\n<p>Abgesehen von dem immensen finanziellen Schaden, den die Politik als Entscheidungstr\u00e4ger den B\u00fcrgern durch die hohen Gesamtkosten des Stra\u00dfenbaus zuf\u00fcgt, sind die Auswirkungen auf die Basis f\u00fcr das menschliche Leben im besten Fall nur noch abzumildern.<\/p>\n<p>Die Zielsetzung des Zusammenschlusses ist neben einem permanenten Erfahrungs- und Informationsaustausch in diesen vier Hauptforderungen beschrieben:<\/p>\n<ol>\n<li>Konsequenter Ausbau und Vernetzung von \u00d6PNV, Rad- und Gehwegen<\/li>\n<li>Reduktion, bzw. Stopp von weiterem Fl\u00e4chenverbrauch<\/li>\n<li>Eine kluge, vern\u00fcnftige und gesunde Entwicklung der Raumschaft<\/li>\n<li>Erhalt und Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t<\/li>\n<\/ol>\n<p><u>POSITIONSPAPIER DES BINN (B\u00fcrgerInitiativen-Netzwerk Neckartal)<\/u><!--more--><\/p>\n<ol>\n<li><u>Fl\u00e4chenverbrauch<\/u>\n<ol>\n<li>Es muss eine \u00fcberregionale Bedarfsermittlung im Bereich Gewerbe- und Wohnbau erfolgen, unter Ber\u00fccksichtigung des \u00dcberangebots an Arbeitspl\u00e4tzen und des Mangels an Wohnungen.<\/li>\n<li>Wir fordern eine Evaluierung vonseiten der Kommunen ohne Neiddebatten. Die Ausrichtung muss eine zukunftsorientierte Entwicklung der gesamten Region und dar\u00fcber hinaus sein.<\/li>\n<li>Bestehende Gewerbegebiete m\u00fcssen genutzt, auf vertikale Bebauungsm\u00f6glichkeiten und m\u00f6gliche Wohnansiedlungen gepr\u00fcft werden. Zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze m\u00fcssen auf bereits erschlossenen Fl\u00e4chen angesiedelt werden.<\/li>\n<li>Alle anstehenden und zuk\u00fcnftigen Bauprojekte m\u00fcssen von Beginn an transparent und unter B\u00fcrgerbeteiligung diskutiert werden.<\/li>\n<li>Es darf keine Genehmigung f\u00fcr Bauprojekte geben, wenn nicht vorher verkehrsinfrastrukturelle Voraussetzungen geschaffen sind, die den \u00d6PNV als wichtigsten Verkehrstr\u00e4ger einsetzen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><u>Verkehr<\/u>\n<ol>\n<li>Die Politik muss die Entwicklung der Verkehrsstr\u00f6me und Verkehrstr\u00e4ger lenken.<\/li>\n<li>Es muss ein \u00fcberregionales Verkehrskonzept erstellt werden, das den \u00d6PNV als wichtigstes Verkehrsmittel voranstellt. Au\u00dfer \u00fcber die Etablierung eines dichten, hochfrequenten und bedarfsgerechten Netzes des \u00d6PNV muss die Nutzung attraktiv, leicht verst\u00e4ndlich und \u00fcber g\u00fcnstige Tarife gesteuert werden.<\/li>\n<li>Die Politik muss den Zusammenschluss der verschiedenen Verkehrsverb\u00fcnde im Raum in Hinblick auf Planungssicherheit und Umsetzung von neuen Konzepten vorantreiben.<\/li>\n<li>Unternehmen m\u00fcssen von der Politik in die Pflicht genommen werden, Mobilit\u00e4tskonzepte mit verbindlichen Umsetzungsquoten zu etablieren. Konzepte und Quoten m\u00fcssen transparent kommuniziert werden.<\/li>\n<li>Die Kosten von geplanten Stra\u00dfenbauprojekten m\u00fcssen jederzeit offen und nachvollziehbar dargestellt werden.<\/li>\n<li>Weiterer Stra\u00dfenbau schr\u00e4nkt die Entwicklung der Raumschaft im Hinblick auf die Umsetzung moderner Verkehrskonzepte ein. Wir wehren uns gegen Ma\u00dfnahmen, die aus kurzsichtigen Erw\u00e4gungen heute umgesetzt werden und damit zuk\u00fcnftige Priorit\u00e4ten au\u00dfer Acht lassen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><u>Entwicklung der Raumschaft<\/u>\n<ol>\n<li>Unsere Raumschaft muss sich als Ganzes begreifen und entwickeln.<\/li>\n<li>Das Bestehen auf bisherige Vorgehensweisen ist f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Prosperit\u00e4t sch\u00e4dlich. Das betrifft den Bereich der Arbeitsplatzsicherung genauso wie den Erhalt der B\u00fcrgergesundheit und Lebensqualit\u00e4t.<\/li>\n<li>Als innovative und wirtschaftlich starke Region stehen wir in der Pflicht, eine Vorreiterrolle zu \u00fcbernehmen. Von hier m\u00fcssen Impulse f\u00fcr gesellschaftliche, \u00f6kologische und wirtschaftliche Entwicklung ausgehen.<\/li>\n<li>Der Naturschutz und der Klimaschutz m\u00fcssen im politischen und wirtschaftlichen Handeln oberste Priorit\u00e4t einnehmen.<\/li>\n<li>Die derzeit laufenden Planungen und Umsetzungen von Stra\u00dfen- und Gewerbebauma\u00dfnahmen m\u00fcssen kostenseitig die langfristigen Sch\u00e4den f\u00fcr unsere Umwelt und dadurch f\u00fcr die Gesellschaft aufzeigen.<\/li>\n<li>Der weitere Entzug unserer Lebensgrundlage durch das Zerst\u00f6ren von Ackerland und \u00f6kologischen Nutzfl\u00e4chen muss in allen Aspekten mit der Bev\u00f6lkerung diskutiert werden. Hierf\u00fcr m\u00fcssen alle zu ber\u00fccksichtigenden Parameter ermittelt und offengelegt werden, da nur dadurch eine gerechte M\u00f6glichkeit zur Meinungsbildung gegeben ist.<\/li>\n<li>Bei der Versiegelung von Fl\u00e4chen durch Bauma\u00dfnahmen, m\u00fcssen im Gegenzug bereits versiegelte Fl\u00e4chen renaturiert werden. Die Praxis der Erkl\u00e4rung von schon vorhandenen Naturfl\u00e4chen zu \u201eAusgleichsfl\u00e4chen\u201c, muss aufgegeben<\/li>\n<li>Der Handel mit den sogenannten \u201e\u00d6ko-Punkten\u201c muss aufgegeben werden, zugunsten eines fl\u00e4chendeckend naturvertr\u00e4glichen Handelns, das langfristig den gesellschaftlichen Konsens sichert.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Erarbeitet und gezeichnet von<\/p>\n<p>Martina Burkert (Bad Wimpfen) &#8211; Sylvia G\u00f6bel (Ha\u00dfmersheim) &#8211; Claus Herz (Bad Wimpfen) &#8211; Wolfgang Klenck (Obereisesheim) &#8211; Andrea Leimpek (Ha\u00dfmersheim) &#8211; Christiane M\u00fcller (Neckarsulm) \u2013 Dr. Stefan M\u00fcller (Neckarsulm) &#8211; Volker Raith (Neckarsulm) &#8211; Bettina Scheid-Mosbacher (Bad Wimpfen) &#8211; Horst Schulz (Bad Friedrichshall) &#8211; Dieter Wagner (Neckarsulm)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li>Januar 2019<\/li>\n<\/ol>\n\n\n<p><\/p>\n\t\t<div class=\"wpulike wpulike-default \" ><div class=\"wp_ulike_general_class wp_ulike_is_not_liked\"><button type=\"button\"\n\t\t\t\t\tdata-ulike-id=\"468\"\n\t\t\t\t\tdata-ulike-nonce=\"d7d2b0c512\"\n\t\t\t\t\tdata-ulike-type=\"likeThis\"\n\t\t\t\t\tdata-ulike-status=\"1\" class=\"wp_ulike_btn wp_ulike_put_image wp_likethis_468\"><\/button><span class=\"count-box\">0<\/span>\t\t\t<\/div><\/div>\n\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rhein-Neckar-Zeitung 29-3-2019: F\u00fcr eine bessere Verkehrsplanung HSt 26.3.2019: B\u00fcrgerInitiativen-Netzwerk Neckartal Vorstellung Der Kampf gegen den Fl\u00e4chenfrass und die Versiegelung der Natur ist allen B\u00fcrgerinitativen gemeinsam, die in diesem Netzwerk aktiv sind &#8211; wir geh\u00f6ren dazu! \u00a0 Heilbronner Stimme 25.03.2019 Rhein-Neckar-Zeitung: BINN (Artikel \u00fcber das BINN) Die Ressource Boden ist endlich. 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